Gesetzliche Gleichbehandlung für alle

In diesem modernen Land Schweiz – wo jedermann stolz ist auf die Bürger­rechte – haben immer noch nicht alle mündigen Personen die gleichen Rechte und Pflichten! Das ist absolut stossend und muss sich ganz schnell ändern!

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So wählt man am besten

Ständeratswahlen sind Persönlichkeitswahlen: Schreiben Sie die gewünschten Kandidatinnen und Kandidaten einmal auf den Wahlzettel.

Nationalratswahlen sind in den grossen und mittleren Kantonen in erster Linie Parteiwahlen: Wählen Sie eine Partei, welche für die Anliegen von Lesben, Schwulen und Transgender offen ist. Sie verbessern zudem die Chancen von lesben- und schwulenfreundlichen Kandidat/innen, wenn Sie diese doppelt auf der Liste aufführen und andere Kandidat/innen streichen.

Das doppelte Eintragen von Kandidat/innen auf einer Liste, die schon auf dieser stehen, nennt man kumulieren. Man kann aber auch Kandidierende von anderen Parteien auf seine Liste schreiben (auch doppelt). Das nennt man panaschieren (bunt mischen). Damit schwächt man allerdings die Partei, zu der die Liste gehört.

Erfolgreiche Kandidat/innen erhalten meist sehr viele Panaschierstimmen. Wenn schwule, lesbische und gayfriendly Kandidat/innen von allen Wählern der Gay-Community und deren Freunden doppelt auf ihre Liste geschrieben werden, haben diese eine grosse Chance gewählt zu werden! Denn die Erfahrung lehrt, es gibt bei jeder Wahl Kandidat/innen, die ein Mandat erhalten, dank wenigen Panaschier­stimmen mehr, als das andere Kandidat/innen auf derselben Liste erhalten haben. Darum: Jede Stimme zählt!

Nationalratswahlen sind in den kleinen Kantonen Persönlichkeitswahlen: Wählen Sie eine Kandidatin, einen Kandidaten, der sich für schwullesbische Anliegen einsetzen möchte.