Gesetzliche Gleichbehandlung für alle

In diesem modernen Land Schweiz – wo jedermann stolz ist auf die Bürger­rechte – haben immer noch nicht alle mündigen Personen die gleichen Rechte und Pflichten! Das ist absolut stossend und muss sich ganz schnell ändern!

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Ja zu einer raschen gesetzlichen Umsetzung der Gleichstellung

In 15 bestehenden Gesetzesartikeln fehlt die Erwähnung der sexuellen Orien­tie­rung und Identität. Der am 23. Oktober 2011 zu wählende Stände- und Nationalrat hat es in der Hand, dies in der neuen Legislaturperiode rasch zu ändern.

Die hier aufgeführten Kandidaten und Kandidatinnen erklären, dass sie sich nach der Wahl für eine Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender einsetzen wollen. Noch wichtiger als Worte sind aber «Taten»: In der Tabelle Abstimmungsverhalten ist ersichtlich, wie die bisherigen Nationalrätinnen und Nationalräte im Rat tatsächlich gestimmt haben. Die nationalen Organisationen der LGBT-Gemeinschaft, Pink Cross, Los, Fels, der Dachverband Regen­bogen­­familien, Network, Wybernet und Transgender Network Switzerland, fordern alle auf, diese Voten bei der Wahl zu berücksichtigen.

Wichtig für die Richtung der Politik im Nationalrat sind vor allem die Meinungen der Parteien / Fraktionen. In den vier Namensabstimmungen zu schwullesbischen Anliegen der vergangenen Legislatur stimmten dafür: SP 100%, Grüne 96%, BDP 29%, FDP 26%, CVP/Grünliberale 25%, SVP 1%.

KandidatInnen für das eidg. Parlament, die sich nach der Wahl für die Gleichbehandlung aller einsetzen möchten

Wie die bisherigen Nationalrät/innen im Parlament gestimmt haben

Legislatur 2007–2011 >>


Adoption Ja?

«Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?»

Antworten der Kandidtaten und Kandidatinnen für den Stände- und Nationalrat. Mehr >>